Yoga · Körper · Atem · Meditation
Kum Nye
Yoga & Körperarbeit
Nicht höher, schneller oder beweglicher. Sondern genauer, freundlicher und neugierig auf das, was sich in dir bewegt.
Gruppe · einzeln · zu zweit · Workshops
Kum Nye ausprobieren
Ein anderer Zugang
Du musst kein
Yogi sein.
Du brauchst keinen bestimmten Körper und keine Meditationserfahrung. Du musst weder besonders beweglich noch besonders ruhig sein, um anzufangen.
Kum Nye darf sich an dich anpassen: an deine Lebensphase, deine Kraft, deine Grenzen und an das, was heute möglich ist. Wir arbeiten mit Wahlmöglichkeiten, einem eigenen Tempo und der Erlaubnis, jederzeit zu verändern, zu pausieren oder etwas anders zu machen.
Auch wenn dein Kopf schnell ist, deine Aufmerksamkeit springt oder dein Körper gerade andere Voraussetzungen mitbringt, darfst du hier ankommen. Bei Schwangerschaft, nach einer Operation oder bei stärkeren körperlichen oder psychischen Beschwerden klären wir vorher gemeinsam, was für dich passend ist; bei Bedarf ist eine ärztliche oder therapeutische Rücksprache sinnvoll.
Körper · Atem · Wahrnehmung
Was ist
Kum Nye?
Kum Nye ist Körper- und Energiearbeit aus der tibetischen Yoga- und Meditationstradition. Bewegung, Atem, Sinne, Aufmerksamkeit, Meditation und Selbstmassage greifen ineinander.
Nicht alles lässt sich über Denken und Verstehen erreichen. Über den Körper können Spannungen, Gefühle, Widerstände oder festgehaltene Muster wahrnehmbar werden. Eine Übung kann etwas in Bewegung bringen – manchmal ganz fein, manchmal überraschend intensiv. Wir schauen, was da ist, ohne etwas erzwingen zu müssen.
Kum Nye wurde durch Tarthang Tulku für westliche Praktizierende vermittelt und systematisiert. Die Praxis hat Wurzeln in der tibetisch-buddhistischen Nyingma-Tradition. Sie verbindet Bewegung und Stille, körperliche Erfahrung und Meditation, ohne dass ein leerer Kopf oder stilles Sitzen Voraussetzungen wären.
Woher kommt Kum Nye?
Kum Nye steht in einer tibetischen Überlieferung, in der Körper, Atem, Energie und Bewusstsein nicht voneinander getrennt betrachtet werden. Tarthang Tulku hat die Übungen für Menschen im Westen zugänglich gemacht.

Körperlichkeit
Sanft heißt nicht:
Hier passiert nichts.
Kum Nye kann sehr fein und langsam sein. Eine äußerlich einfache Bewegung oder Position kann trotzdem körperlich fordernd werden, besonders wenn wir länger darin bleiben und genauer wahrnehmen.
Es geht dabei nicht darum, möglichst lange durchzuhalten oder etwas zu leisten. Wir üben, den eigenen Empfindungen zuzuhören und rechtzeitig zu verändern, was nicht stimmig ist. Langsamkeit kann im Körper entstehen – aber auch im Atem, im Denken und im Blick.
Bewegung & Stille
„Meditieren?
Ist nichts für mich.“
Vielleicht sitzt du nicht gern still. Vielleicht werden die Gedanken dann erst richtig laut. Oder du hast bisher keinen Zugang zu Meditation gefunden.
In Kum Nye gibt es mehr als einen Weg. Bewegung, Atem und Körperwahrnehmung können eine Brücke in Sammlung, meditative Zustände und Flow sein. Manchmal bewegen wir uns, manchmal sitzen wir, manchmal wird die Bewegung selbst meditativ.
Stille ist etwas, das wir ebenfalls üben. Sie ist aber keine Eintrittskarte.

In der Praxis
Wie sieht Kum Nye
konkret aus?
Bewegen
Ruhige und dynamischere Sequenzen, einfache Körperübungen und Positionen, die sich an deine Voraussetzungen anpassen lassen.
Atmen
Der Atem begleitet die Bewegung, wird selbst zum Übungsweg und hilft, feiner mit dem eigenen Erleben in Kontakt zu kommen.
Wahrnehmen
Sitzen, nachspüren, Sinne öffnen und erkennen, was sich gerade verändert – ohne eine bestimmte Erfahrung herstellen zu müssen.
Selbstmassage
Berührung und Druckpunkte können die Aufmerksamkeit in den Körper bringen und einen unmittelbaren Zugang zum Spüren eröffnen.
Kurse können unterschiedliche Schwerpunkte haben: „Einfach sein“, Herzöffnung, Entspannen in der Anspannung, Dankbarkeit, Selbstliebe, schwierige Emotionen oder Freude. Das ist kein starres Curriculum.
Nicht nur Begleitung
Der Atem ist
ein eigener Weg.
Im Kum Nye ist der Atem nicht nur etwas, das bei einer Bewegung nebenher passiert. Wir nehmen wahr, wie Atem sich anfühlt, wo er Raum bekommt und wo wir ihn vielleicht festhalten.
Aus dieser Arbeit können eigene Formate entstehen: Kum Nye & Atem, Atemarbeit und Breathwork sowie Meditations- und Atemseminare. Immer aus der Körper- und Energiearbeit heraus gedacht – mit Zeit für Wahrnehmung und ohne Versprechen, etwas erzwingen zu können.

Kum Nye im Alltag
Kum Nye
on the go.
Die Praxis endet nicht mit der Kursstunde. Kleine Impulse und Übungen dürfen mit in deinen Alltag wandern: beim Warten, vor einem Gespräch, zwischen zwei Terminen oder mitten in einem Tag, an dem alles gleichzeitig passiert.
Körper, Atem und Wahrnehmung dürfen auch im normalen Leben wieder auftauchen. Mehr Raum. Mitten im Leben.
Warum Kum Nye bei mir geblieben ist
Was mich
weitergehen ließ.
Ich kam über Yoga und Meditation zu Kum Nye. Am Anfang hat mich irritiert, wie langsam und unspektakulär manche Übungen wirkten. Ich war es gewohnt, verstehen zu wollen, was passiert.
Und dann merkte ich: Da erreicht etwas einen Ort, an den ich mit Denken allein nicht kam. Gefühle, Muster und Widerstände wurden körperlich erfahrbar. Nicht als große Erklärung, sondern als etwas, das ich wahrnehmen und in meinem eigenen Tempo erkunden konnte.
Das hat meinen Wunsch geweckt, tiefer einzusteigen, die Ausbildung zu machen und Kum Nye weiterzugeben – körperlich, alltagstauglich, mit Humor und ohne Kokolores.
Ein kleiner Schluss
Beyond
words.
Ich liebe Wörter. Und trotzdem gibt es Dinge, die sich nicht vollständig erklären lassen. Kum Nye gehört für mich dazu.
Genug gelesen. Komm, probier’s einfach aus.
Mögliche Wege
Wie möchtest du
üben?
Gruppe
Gemeinsam üben, wahrnehmen und Erfahrungen teilen.
1:1
Individuelle Begleitung mit Zeit für deine Fragen und Voraussetzungen.
Zu zweit
Eine gemeinsame Praxis, die sich an euch orientiert.
Workshops & Seminare
Vertiefende Formate, wenn konkrete Termine feststehen.
Einfach ausprobieren
Kostenlose
Kum-Nye-Schnupperstunde
StudioAtelier · Hartwichstraße 57–59, 50733 Köln.
Eine kleine Gruppe mit maximal zehn Teilnehmer:innen.
Freitag, 30. Oktober 2026 · 17:00–18:15 Uhr.
Kostenlosen Platz sichern ↗Erfahrungen
Das sagen Teilnehmer:innen
„Kum Nye ist für mich eine wundervolle Möglichkeit, Geist und Körper miteinander zu verbinden. Die Übungen/Meditationen sind anstrengend, intensiv und sehr bereichernd. Meine Resilienz wird gestärkt und ich bin gelassener in meinem Alltag. Aber vor allem machen mich die Übungen glücklich!“
„Kum Nye war nur wenige Wochen nach der Geburt meines Sohnes der perfekte Wiedereinstieg, um wieder in Bewegung zu kommen und mich gleichzeitig zu entspannen und meine Energie aufzuladen. Dank Christianes kompetenter Anleitung habe ich gelernt, wie ich meine Aufmerksamkeit auf mich selbst lenken und meinen Körper und Geist in Einklang bringen kann.“
„Kum-Nye ist für mich die Entdeckung! Die sanften oder kraftvollen, langsamen und auch schnellen Übungen und die Kum-Nye-Atmung bringen mich mir selber nah. Die kompetente und liebevolle Anleitung von Christiane gefällt mir sehr!“
